Im 20. Jahrhundert platzierten Behörden in der Schweiz über 100'000 Kinder und Jugendliche in Heime und Pflegefamilien. Die Massnahmen wurden überwiegend aus moralischen Gründen vollzogen und betrafen insbesondere sozial marginalisierte Familien. Zwei Männer in ihren Sechzigern erzählen von den Fremdplatzierungen, die sie als Kind erlebt haben. Sie dokumentieren wie die behördlichen Eingriffe ihre Kindheit, Jugend und Gegenwart prägen.